Was ist eine Selbsthilfegruppe?
- Zu einer Selbsthilfegruppe schliessen sich Menschen mit gleichen Krankheiten oder in ähnlichen Lebenssituationen zusammen.
- Jede Gruppe ist autonom und organisiert sich selbst.
- Bei den meisten Gruppen steht das Gespräch im Vordergrund, zum Teil werden auch Anlässe durchgeführt.
- In einer Selbsthilfegruppe kann die eigene schwierige Lebenssituation besser bewältigt werden.
- Nur Direktbetroffene oder Angehörige nehmen an einer Selbsthilfegruppe teil.
- Vier bis zwölf Personen treffen sich regelmässig an einem neutralen Ort zum Erfahrungsaustausch und zur gegenseitigen Unterstützung.
- Alle sind gleichberechtigt und mitverantwortlich.
- Die Gruppenmitglieder sprechen von den eigenen Erfahrungen und hören einander zu. Gegenseitiger Respekt und Wertschätzung sind ihnen wichtig.
- Durch die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe wird das Selbstvertrauen gestärkt. Die Fähigkeit, Fachhilfe gezielt in Anspruch zu nehmen, steigt.
- Alles Besprochene bleibt in der Gruppe.
Stimmen aus Selbsthilfegruppen
"Ich nehme Verantwortung für mich, meine Krankheit und andere besser wahr."
"Ich kann Hilfe annehmen und weitergeben."
"Schon nur zu sehen und zu hören, dass man mit seinem Leiden nicht alleine ist, bewirkt manchmal Wunder."

